Unternehmens­bewertung

DER VERKAUF DES EIGENEN UNTERNEHMENS IST FÜR VIELE MITTELSTÄNDLER EINE NEUE ERFAHRUNG.

Neben den Emotionen, die hierbei eine Rolle spielen können, ist nätürlich die Frage nach der Bewertung von großer Bedeutung. Diese lässt sich nicht pauschal beantworten. Jedes Vermögen ist soviel wert, wie ein anderer dafür zu zahlen bereit ist. Und je wertvoller ein Vermögen für einen Käufer ist, desto mehr wird er dafür zu zahlen bereit sein. Logisch.

Der Unternehmenswert ergibt sich meist aus dem Ertrags- und/ oder dem Substanzwert des Unternehmens, abzüglich möglicher Finanzverbindlichkeiten. Als wesentliche Kenngröße für den Ertragswert wird bei Unternehmensverkäufen meist der Cashflow (EBITDA = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) herangezogen und dann zur Herleitung des Unternehmenswerts mit einem Multiplikator versehen.

Für diesen gibt es keine einheitliche Regel, der auch englisch „Multiple“ genannte Faktor ist u.a. branchenabhängig und kann ebenso im einstelligen wie auch (seltener) im niedrigen zweistelligen Bereich liegen. Als langfristige Faustformel hat sich ein Multiple von 6x bewährt.

Verfügt das Unternehmen über eigene Immobilien, Maschinen, Fahrzeuge, Patente oder weitere Vermögensgegenstände, so wird deren Wert i.d.R. ebenfalls bei der Unternehmensbewertung berücksichtigt.

Daneben kann der strategische Mehrwert, den ein Unternehmen für einen Käufer hat, erheblichen Einfluss auf eine attraktive Bewertung haben.

Wir empfehlen ausdrücklich, bei Planung und Umsetzung eines Unternehmensverkaufs erfahrene Experten hinzuzuziehen. Dies kann Ihr Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer sein, meist arbeiten aber auch diese mit spezialisierten M&A-Beratern zusammen. Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach einem geeigneten Berater.